Asiatische Wetten verstehen: geteilte Einsätze, geteilte Gewinne – und wer sie in der Schweiz anbieten darf
Ladevorgang...
Der Sportwettenmarkt in der Schweiz hat genau zwei Eingänge. Wer sich für asiatische Handicaps interessiert, kommt durch den einen oder den anderen — oder er geht an der Grenze vorbei und gibt dabei den Spielerschutz auf, den das Gesetz sonst für ihn bereithält.
Aktuell per Oktober 29, 2026; Grundlage der Bewilligungsangaben sind das Geldspielgesetz, die interkantonale Vereinbarung und die Bewilligungs- und Sperrlisten der Gespa.
Rechtslage: was die beiden Schweizer Veranstalter anbieten dürfen
Die Frage, die Schweizer Wettende am häufigsten falsch herum stellen, lautet: darf ich asiatische Handicaps spielen? Die richtige Frage lautet: steht diese Wettart auf der Liste? Denn über die Zulässigkeit einer Wettart entscheidet in der Schweiz nicht ihre Beliebtheit im Ausland und nicht die Zahl der Anbieter, die sie bewerben, sondern ein Dokument, das die Aufsicht führt.

Online-Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019). Beaufsichtigt wird das von der Gespa, der Interkantonalen Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern; die ESBK ist dafür nicht zuständig, weil sie nur die Casinos überwacht. Wer Wetten veranstalten will, braucht zwei Dinge: eine Veranstalterbewilligung und eine Bewilligung je Spiel.
Nur zwei Organisatoren, und jeder hat sein eigenes Gebiet
Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten bei zwei gedeckelt. Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Ein dritter Veranstalter ist nicht bloss unüblich, er ist gesetzlich nicht vorgesehen — es gibt deshalb auch keine Liste weiterer bewilligter Anbieter, in die man schauen könnte.

Swisslos ist eine Genossenschaft mit Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019, der IKV 2020. Swissos führt Sporttip im Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein — zusammen das Swisslos-Vertragsgebiet. Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Sie nennt als Kontaktadresse die Avenue de Provence 14 in 1001 Lausanne und zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende.
Für einen Wettenden heisst das etwas sehr Konkretes: der Wohnort entscheidet, bei welchem der beiden man überhaupt ein Online-Konto eröffnen kann. Ein Konto braucht Wohnsitz in der Schweiz, und in der Praxis zusätzlich Wohnsitz im Gebiet des jeweiligen Veranstalters. Ein Genfer, der auf Sporttip wetten möchte, wird nicht bedient. Ein Zürcher, dem Jouez Sport sympathisch wäre, ebenfalls nicht. Die beiden Organisatoren sind also keine Konkurrenten, zwischen denen ein Schweizer Publikum wählen könnte — sie sind zwei getrennte Versorgungsgebiete mit je einem Zugang.
Die Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten
Was gespielt werden darf, steht in einer geschlossenen Liste: der Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten der Gespa (Version 10.09.2026, gestützt auf Art. 25 BGS und Art. 29 VGS). Geschlossen heisst geschlossen. Qualifikationsrunden erscheinen nur, wenn sie aufgeführt sind. Frauenwettbewerbe ebenfalls nur, wenn sie aufgeführt sind. Ranglistenwetten sind zulässig, wenn die Rangierung über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podest entscheidet. Auf Trainingsläufe darf nie gewettet werden. Corner- und Kartenmärkte sucht man in der Liste vergeblich, eine Esport-Sektion gibt es nicht.
Wetten sind ausserdem nur auf Sportereignisse möglich. Ob das Wetter schön wird, welche Partei die nächste Wahl gewinnt oder wer eine Fernsehshow verlässt, lässt sich in der Schweiz nicht belegen. Ebenfalls gesperrt sind Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige beteiligt sind. Livewetten sind erlaubt, vor dem Spiel und während des Spiels, sofern der Veranstalter eine Bewilligung besitzt, die ihm das erlaubt; das Gesetz beschränkt Livewetten nicht auf bestimmte Märkte.
Rechtsla: Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020).
Cash-Out taucht in dieser Liste gar nicht auf, weil das Gesetz es nicht regelt. Es bleibt, was es ist: eine Funktion des jeweiligen Anbieters, beschrieben in dessen eigenen Bedingungen.
Was die Bewilligung nicht abdeckt
Die Bewilligung gilt nur in der Schweiz. Umgekehrt gilt: eine ausländische Bewilligung — ob aus Curaçao, Malta, Deutschland oder einem anderen Land — entfaltet in der Schweiz keine Wirkung. Eine Schweizer Bewilligung schützt also niemanden, der im Ausland abschliesst, und eine ausländische Bewilligung schützt niemanden, der in der Schweiz klagt.
Wer ohne Schweizer Bewilligung Sportwetten organisiert, begeht eine Straftat: bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahre. Der Spielende selbst wird nicht bestraft. Das ist die gute Nachricht und zugleich die schlechte, denn Straflosigkeit für den Spieler bedeutet nicht Rückerstattung für ihn: in Verfahren gegen den Anbieter können Einsätze und Gewinne eingezogen werden. Dazu kommt, dass ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung nicht an das Sperrregister angeschlossen ist und kein Schweizer Rechtsweg offensteht, wenn eine Auszahlung hängt.
Und noch ein Punkt, an dem viele Erwartungen auseinandergehen: die Banken und Kartennetzwerke sperren Zahlungen an nicht bewilligte Wettseiten nicht. Es existiert in der Schweiz kein Zahlungsblockierungsinstrument, das den einzelnen Zahlungsvorgang verhindern würde. Auch deshalb bleibt ein nicht bewilligter Anbieter für Schweizer Kunden technisch erreichbar — bis zu einem bestimmten Punkt.
Werbung, Geldspiele ohne Bewilligung und die Grenze des Erlaubten
Werbung darf nicht aufdringlich sein, nicht irreführen und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten (Art. 74 BGS). Und sie darf nicht für ein Geldspiel werben, das in der Schweiz nicht bewilligt ist: das ist ausdrücklich verboten (Art. 74 Abs. 3 BGS) und wird mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 bedroht (Art. 131 BGS). Für Marktbeobachter ist das der Grund, weshalb ausländische Sportwettenanbieter in der Schweiz zwar erreichbar sind, aber nicht offen beworben werden dürfen. Und es ist der Grund, weshalb eine Seitenbeschreibung dieser Anbieter eine Beschreibung bleibt — keine Empfehlung, sie zu nutzen.
Gratisspiele oder Gratisguthaben brauchen vorab die Zustimmung der Gespa (Art. 75 Abs. 2 BGS). Im Jahr 2025 erteilte die Aufsicht 24 Zustimmungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos. Bonusbeträge und Bonusbedingungen ergeben sich ausschliesslich aus den Bedingungen des jeweiligen Veranstalters. Eine zeitliche Beschränkung der Werbung gibt es nicht.
Die Sperrliste und das Domain-Hopping
Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekommunikationsanbieter per DNS blockieren (Art. 86 bis 93 BGS). Die erste Liste stammt vom 3. September 2019; Ende 2025 umfasste sie 671 Domains. Blockierte Domains werden innert Stunden ersetzt — die Aufsicht nennt dieses Domain-Hopping selbst und nennt dabei Interwetten und Bet-at-Home; bet365 führt sie als auf der Liste stehend.
Was das für Schweizer Wettende bedeutet: Die Domain verschwindet aus dem Netz, der Anbieter erscheint unter einer anderen. Wer sich also auf eine bestimmte Adresse verlässt, verlässt sich auf etwas, das nächste Woche anders heissen kann.
Und die ehrliche Einordnung beider Seiten, weil beide Seiten gern ein wenig schöngefärbt werden. Nicht bewilligt heisst: kein Schweizer Schutz, kein Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, und ausländische Gewinne sind kantonal steuerbar. Bewilligt heisst: voller Schweizer Schutz, aber nur zwei Anbieter, eine geschlossene Liste von Sportarten und Märkten, eine Wohnsitzvoraussetzung und die Pflicht zur Identitätsprüfung. Keine der beiden Seiten ist per se die sichere Wahl. Wer den vollen Schutz will, nimmt die geschlossene Liste in Kauf. Wer die Auswahl will, gibt den Schutz auf.
Spielerschutz bei komplexen Wettarten
Ein zerlegter Einsatz fühlt sich kleiner an, als er ist. Das ist der Kern des Schutzes, den man bei asiatischen Wetten braucht — und deshalb sitzt er in der Schweiz nicht beim Anbieter, sondern beim Spielenden.
Die Gespa erlaubt Sportwetten ab 18 Jahren, Minderjährige werden online nicht zugelassen (Art. 72 BGS). Es gilt ein Konto pro Person, mit geprüfter Identität (Art. 47 bis 52 VGS). Die Limiten aber setzt nicht der Staat: der Veranstalter muss einen oder mehrere Höchstwerte für tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze oder Verluste verlangen (Art. 87 VGS). Vor der ersten Teilnahme an Sporttip müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, für Personen unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort. Eine Erhöhung wirkt erst nach 72 Stunden, während das Gesetz 24 Stunden vorschreibt — Swisslos und die Loterie Romande operieren in ihren eigenen Bedingungen mit den 72 Stunden. Zusätzlich ist bei Swisslos eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich.
Warum eine geteilte Wette mehr Kontrolle braucht als eine einfache
In einem asiatischen Handicap kann derselbe Einsatz in zwei Hälften fallen, von denen eine gewinnt und eine zurückkommt. Das ist kein Trick des Anbieters, das ist die Konstruktion. Aber es hat eine Nebenwirkung, die man kennen sollte: der Betrag, den man «im Spiel» hat, lässt sich nicht mehr in einem Zahlenwert ablesen.
Wer CHF 100 auf eine asiatische Linie mit Vierteltor legt, kann mit einem vollen Gewinn, einem halben Gewinn, einem halben Verlust oder einem vollen Verlust enden — je nach Endstand und danach, ob die Linie auf oder zwischen zwei Zahlen liegt. Die Verlustlimite, die man gesetzt hat, wird davon nicht verändert; sie gilt über alle Wetten hinweg, ob zerlegt oder nicht. Wer denkt «das ist ja nur eine halbe Wette», und deshalb zwei davon abschliesst, hat seine Einsätze verdoppelt, nicht seine Sicherheit.
Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre kann erst nach drei Monaten wieder aufgehoben werden (Art. 84 VGS), unter Beteiligung einer Fachstelle (Art. 81 BGS). Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden (Art. 89 VGS). Gesperrte oder minderjährige Personen haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne (Art. 45 BGS).
Ein Hinweis, der die Lage gerade rückt: Bei Testkäufen der Gespa im Jahr 2025 wurde an Verkaufsstellen in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Der Schutz an der Theke ist also nicht streng, und man sollte ihn nicht als selbstverständlich beschreiben. Wer online abschliesst, umgeht diese Theke ohnehin — und landet bei einer Altersprüfung, die tatsächlich stattfindet.
Der Ort, an dem man sich registriert, prüft auch
Zur Online-Registrierung bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet. Es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Das ist mehr Aufwand als bei den meisten ausländischen Anbietern — und genau das ist der Mechanismus, der das Sperrregister wirksam macht. Eine Sperre lässt sich nicht umgehen, indem man zwei Konten führt, weil ein zweites Konto nicht entsteht.
Wer das als Bevormundung empfindet, darf es so nennen. Die Alternative ist ein System, in dem eine Selbstsperre freiwillig bleibt und damit für die Hälfte der Fälle wirkungslos. Die Schweiz hat sich für die unbequemere Variante entschieden.
Wettarten und Quoten: Handicap, Gesamttore, Viertel- und Halbtore
Asiatische Wetten sind keine eigene Sportart und kein eigenes Buch. Sie sind eine Art, eine Linie zu setzen — und darin unterscheiden sie sich von der klassischen Zwei-Weg-Wette, die jeder kennt.
Eine klassische Über-Unter-Wette kennt genau zwei Ergebnisse auf einem Markt: über oder unter der Torzahl. Bei fünf Toren und einer Linie von 4.5 gewinnt «über» vollständig und «unter» verliert vollständig. Es gibt keine dritte Möglichkeit. Eine asiatische Wette dagegen kennt diese dritte Möglichkeit, und sie ist ihr eigentliches Merkmal: den Rückerstattung des Einsatzes, wenn der Endstand genau auf der Linie landet, beziehungsweise die Teilung von Einsatz und Gewinn, wenn die Linie zwischen zwei Zahlen liegt.
Handicap-Varianten und wie die Linie aussieht
Ein Asian Handicap gibt einer Mannschaft eine Vorgabe in Toren. Liegt die Vorgabe auf einer ganzen Zahl — 0, 1, 2 — kann der Endstand genau darauf fallen, und dann kommt der Einsatz zurück. Liegt sie auf einer halben Zahl — 0.5, 1.5, 2.5 — ist dieser Fall ausgeschlossen, und eine der beiden Seiten gewinnt vollständig. Das ist die Halbtorlinie, die schlichteste Form.
Die interessante Form ist die Viertellinie: 0.25, 0.75, 1.25 und so fort. Sie ist keine eigene Vorgabe, sondern zwei Vorgaben in einem Einsatz. Das Kapital wird gleichmässig auf die beiden benachbarten Linien aufgeteilt — bei 0.75 also auf 0.5 und auf 1.0. Das erklärt, weshalb ein asiatisches Handicap zu vier Ergebnissen führen kann statt zu zwei: volle Rückzahlung, voller Gewinn, halber Gewinn, halber Verlust.
Was diese Konstruktion im Wettprogramm sichtbar macht, ist die Linie selbst. Eine Linie auf einer Viertelzahl ist ein Signal, dass der Markt den Abstand zwischen den Teams nicht auf einer glatten Zahl sieht. Wer eine glatte Linie nimmt, handelt sich dafür die Rückzahlung ein. Wer eine Viertellinie nimmt, tauscht die Rückzahlung gegen eine Feinjustierung des Preises. Beide Entscheidungen sind legitim, aber nur eine von ihnen kann den vollen Einsatz verlieren oder den vollen Einsatz gewinnen.
Dasselbe Prinzip gibt es auf der Torsumme: die asiatische Über-Unter-Wette auf ein Gesamttor. Auch hier ganze Zahlen mit Rückzahlung und Halbzahlen ohne. Auch hier Viertellinien, die zwei Summen verbinden. Wer ein Spiel mit einer erwarteten Torarmut sieht, findet dort eine Linie mit Zwischenstufe; wer eine klare Meinung hat, nimmt die glatte Linie und das binäre Ergebnis.
Wie die Quoten dieser Wettarten aufgebaut sind
Eine Quote enthält zwei Dinge: die Einschätzung des Veranstalters und seinen Anteil. Den Anteil kann man ausrechnen, und es lohnt sich, ihn einmal gesehen zu haben.
Nehmen wir einen illustrativen Zwei-Weg-Markt mit Quoten von 1.90 und 1.90 — ein Beispiel, kein zitierter Preis. Der Kehrwert von 1.90 ist 0.5263, zweimal addiert ergibt 1.0526. Die Auszahlungsquote beträgt also 1 geteilt durch 1.0526, rund 95,0 %. Der Anteil des Veranstalters, die Marge, ist der Rest. Bei diesem Quotenpaar liegt sie bei rund 5 % des Umsatzes auf diesem Markt, und genau das ist der Betrag, den jeder Einsatz auf diesem Markt im Durchschnitt einbringt. Die Marge liegt bei symmetrischen Quoten zwischen etwa 4 und 6 %, je nach Markt und Sportart; bei Quoten, die vom Veranstalter bewusst einseitig gestellt werden, kann sie ausserhalb dieser Spanne liegen.
Wer das einmal gerechnet hat, liest Quoten anders. Eine Quote von 1.90 ist keine Aussage darüber, dass ein Ereignis zu 52,6 % eintritt; sie ist eine Aussage darüber, dass der Veranstalter so viel nimmt, dass ihm 5 % bleiben, wenn beide Seiten gleich stark bespielt werden. Zwischen dieser Marge und der Zerlegung eines Einsatzes in zwei Hälften gibt es übrigens keinen Widerspruch: beide Hälften einer Viertellinie werden auf demselben Markt gespielt und tragen dieselbe Marge. Der Vorteil der Viertellinie liegt nicht im Preis, sondern in der Grauzone zwischen Gewinn und Verlust.
Wo die Liste eine Grenze zieht, die kein Anbieter verrücken kann
Corner-, Karten- und Esport-Märkte tauchen in der Liste der bewilligten Wettarten nicht auf. Das ist kein Zufall und auch keine Bequemlichkeit: die Liste ist die Grenze, und kein Veranstalter in der Schweiz kann sie überschreiten, weil sein Angebot an sie gebunden ist. Wer solche Märkte sucht, wird sie bei einem ausländischen Anbieter finden — und tauscht dafür den Schweizer Rahmen mit allem, was darin steht.
Die praktische Konsequenz für einen Leser, der sich für asiatische Handicaps interessiert: das Angebot, das er in der Schweiz tatsächlich bekommt, ist auf Fussball und eine Handvoll weiterer Sportarten konzentriert, mit Toren und Handicaps als dem Kern. Variation entsteht hier über die Linie, nicht über die Zahl der Märkte.
Vorgehensweise: wie eine asiatische Wette ausgewertet wird
Die Auswertung folgt drei Schritten, und wer sie verstanden hat, braucht keine Tabelle mehr. Sie ist ausserdem der Teil, in dem die meisten Fehler in der Erwartung entstehen, nicht in der Rechnung.
Zuerst wird die Linie auf den Endstand angewendet. Bei einem Handicap heisst das: die Vorgabe zur Torzahl der gewählten Mannschaft addieren. Bei einer Torsumme heisst es: die Tore beider Mannschaften zusammenzählen. Dann wird das Resultat mit der Linie verglichen. Und schliesslich wird der Einsatz entsprechend behandelt: voll ausbezahlt, geteilt, zurückgezahlt oder verloren.
Der Gewinnbetrag selbst folgt einer festen Regel. Bei einer Sporttip-Wette ergibt er sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, wobei die Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten ist. Der Betrag wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Das ist ein Detail, das bei kleinen Einsätzen kaum auffällt und bei grossen einen Unterschied macht: die Rundung geht in jedem Fall gegen den Wettenden.
Vierteltore als Titel für zusammengefasste Linien
Die Viertellinie verdient noch einmal einen eigenen Blick, weil ihre Bezeichnung den Mechanismus nicht verrät. «0.75» bedeutet nicht, dass irgendwo ein Dreivierteltor fällt. Es bedeutet, dass der Einsatz halb auf 0.5 und halb auf 1.0 steht. Ein Endstand von einem Tor Vorsprung ergibt dann: die Hälfte auf 0.5 gewinnt, die Hälfte auf 1.0 kommt zurück. Unterm Strich ein halber Gewinn. Ein Endstand von zwei Toren Vorsprung: beide Hälften gewinnen, voller Gewinn. Ein Unentschieden: die Hälfte auf 0.5 verliert, die Hälfte auf 1.0 kommt zurück, unterm Strich ein halber Verlust.
Diese Staffelung lässt sich auf jede Viertellinie übertragen, und deshalb bleibt die Erwartung an eine asiatische Wette immer eine Bandbreite. Wer ein Viertelhandicap spielt, spielt zwei Wetten mit einem Ticket.
Bandbreiten statt Einzelwerte: was ein Beispiel durchrechnet
Ein Rechenbeispiel, mit erfundenen Einsätzen und einer Beispielquote von 1.90, damit die Mechanik sichtbar wird. Einsatz CHF 100, Quote 1.90, auf einer Viertellinie, die hälftig auf zwei benachbarte Linien fällt.
Bei vollem Gewinn: 100 mal 1.90 ergibt einen Rückfluss von CHF 190, also CHF 90 Gewinn nach Abzug des Einsatzes. Bei einem halben Gewinn, also einer gewonnenen und einer zurückgezahlten Hälfte: 50 mal 1.90 ergibt CHF 95 Rückfluss auf der gewonnenen Hälfte, die andere Hälfte bringt CHF 50 zurück, zusammen CHF 145 — ein Nettogewinn von CHF 45. Bei einem halben Verlust: die verlorene Hälfte ist weg, die andere kommt zurück, Rückfluss CHF 50, Verlust CHF 50. Bei vollem Verlust: Rückfluss null, Verlust CHF 100.
Diese vier Werte zeigen, warum eine asiatische Wette nicht mit einem einzigen Erwartungswert beschrieben werden kann. CHF 190, CHF 145, CHF 50, CHF 0 — alle vier sind möglich, bei demselben Einsatz und derselben Quote. Bei der klassischen Zwei-Weg-Wette auf demselben Markt gibt es nur zwei dieser Werte. Diese Bandbreite ist eine statistische Betrachtung über viele Wetten hinweg; für eine einzelne Wette sagt sie nichts darüber, welcher der vier Fälle eintritt.
Was eine Viertellinie bei kleinerem Einsatz bedeutet
Bei einem Einsatz von CHF 20 auf derselben Viertellinie mit Quote 1.90: voller Gewinn bringt CHF 38 zurück, also CHF 18 Gewinn. Halber Gewinn bringt CHF 29 zurück, also CHF 9 Gewinn. Halber Verlust kostet CHF 10, voller Verlust kostet CHF 20. Der Mindesteinsatz bei Sporttip liegt bei CHF 1 für Einzel- und Kombinationswetten, bei Jouez Sport online bei CHF 2, in Verkaufsstellen bei CHF 3 und für Multiples bei CHF 2. Wer also mit kleinen Beträgen arbeiten möchte, hat bei Sporttip die feinere Auflösung — was bei asiatischen Linien mit ihrer Zerlegung nicht irrelevant ist.
Der Höchsteinsatz liegt bei Sporttip bei CHF 1’000 für eine Einzel- oder Kombinationswette und bei CHF 10’000 für eine Systemwette; Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Bei Jouez Sport liegt der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten bei CHF 500, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten.
Der Gewinn wird nicht am Bildschirm abgerechnet, sondern nach Regeln
Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote. Das ist die kurze Fassung. Die lange Fassung enthält drei Regeln, die man kennen sollte, bevor man einen hohen Einsatz platziert.
Erstens zählt bei Sporttip die reguläre Spielzeit als reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Zweitens: bei Livewetten ist die Wette unabhängig davon gültig, ob das Ereignis live übertragen wird; hier gilt die bereits genannte Regel für Wetten nach Spielausgang, und in spielentscheidenden Situationen — Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid — kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Drittens: wird ein Ereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn oder im Rahmen eines Turniers nachgeholt, ist die Wette ungültig; Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00.
Bei Jouez Sport beträgt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette CHF 300’000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000. Eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, und die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.
Cash-Out: der Preis der Ungeduld
Cash-Out bei Sporttip gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden; Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten.
Das ist der Punkt, an dem sich eine asiatische Wette und ein Cash-Out in die Quere kommen können. Wer eine Wette auf zwei Linien gestellt hat und vor dem Ende aussteigen will, verkauft das gesamte Ticket, nicht die Hälfte davon. Die Teilung, die den Reiz der Wettart ausmacht, lässt sich an dieser Stelle nicht nutzen.
Das Konto, die Auszahlung und was dazwischen liegt
Bevor irgendetwas ausgezahlt wird, muss es eingezahlt worden sein, und in der Schweiz läuft das über ein Spielerkonto. Spielguthaben auf dem Swisslos-Wallet kann per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein gekauft werden, mit einem Mindestbetrag von CHF 20; in 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Swisslos bietet PostFinance Pay als Zahlungsart zum Aufladen des Spielkontos an; die Transaktion wird direkt in der PostFinance App bestätigt.
Bei den Auszahlungen wird es interessanter. Swisslos zahlt Spielguthaben innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis auf ein auf den eigenen Namen lautendes Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto aus; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden, die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen, und Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar. Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet gut; Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto des Teilnehmers überwiesen.
Das ist ein Satz Bedingungen, der in keinem Werbetext steht: zwei kostenlose Auszahlungen pro Jahr, danach möglicherweise 3 %. Wer häufig kleine Beträge abzieht, zahlt dafür. Wer stattdessen das Guthaben stehen lässt, hält es im System. Und in jedem Fall: Gewinne und Guthaben werden nur auf ein Zahlungskonto auf den Namen des Kontoinhabers ausgezahlt (Art. 50 Abs. 2 VGS). Anonyme oder Krypto-Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Wettmarkt nicht; eine Kreditierung an Spieler gibt es ebenfalls nicht (Art. 75 Abs. 1 BGS).
Was das für den Einzelnen heisst
Wer ein asiatisches Handicap spielen will, kommt mit vier Regeln aus: die Linie auf den Endstand addieren, vergleichen, den Einsatz nach Ergebnis behandeln, den Betrag nach der Rundungsregel berechnen. Die vier Ergebnisse — voller Gewinn, halber Gewinn, halber Verlust, voller Verlust — decken jede Konstellation ab.
Wer das einmal an einem kleinen Einsatz durchgespielt hat, versteht die Wettart besser als durch jede Beschreibung. Der Rest ist Verwaltung.
Die zehn Anbieter im Vergleich: zwei mit Bewilligung, acht ohne
Zwei Gruppen, die man nicht vermischen sollte. Die ersten beiden dürfen in der Schweiz Sportwetten veranstalten, die übrigen acht dürfen es nicht; sie erscheinen hier, weil Schweizende ihnen begegnen, und sie werden nach denselben Kriterien eingeordnet, aber jedes Mal mit dem Vermerk «ohne Schweizer Bewilligung». Eine Bewertung ist keine Empfehlung, und Werbung für ein in der Schweiz nicht bewilligtes Geldspiel ist verboten.
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| Anbieter | Bewilligungsstatus in der Schweiz | Veranstalter beziehungsweise gemeldete Bewilligung | Einsätze und Auszahlung |
|---|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Veranstalter- und Spielbewilligung für ein Grossspiel (BGS, SR 935.51), Aufsicht Gespa | Swisslos, Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel; Sporttip; Vertragsgebiet mit den Kantonen AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG, ZH, Tessin und Liechtenstein | Mindesteinsatz CHF 1, Höchsteinsatz CHF 1’000 für Einzel- und Kombiwetten, Systemwette bis CHF 10’000; Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage vor der ersten Teilnahme, Oberlimite CHF 9’999, unter 21 Jahren CHF 1’000 |
| Loterie Romande Jouez Sport | Veranstalter- und Spielbewilligung für ein Grossspiel (BGS, SR 935.51), Aufsicht Gespa | Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande, Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne; Jouez Sport; Gebiet FR, GE, JU, NE, VD, VS | Mindesteinsatz online CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2; Höchsteinsatz CHF 500 für Einzel- und Kombiwetten, Multishet insgesamt höchstens CHF 7’500; Höchstgewinn CHF 300’000 je Wette, CHF 1’000’000 für alle Gewinne eines Multiples |
| Boomerang Bet | ohne Schweizer Bewilligung | keine Schweizer Bewilligung; in der Schweiz nicht an das Sperrregister angeschlossen | k. A. |
| BDMBet | ohne Schweizer Bewilligung | keine Schweizer Bewilligung; in der Schweiz nicht an das Sperrregister angeschlossen | k. A. |
| 22Bet | ohne Schweizer Bewilligung | keine Schweizer Bewilligung; in der Schweiz nicht an das Sperrregister angeschlossen | k. A. |
| X3Bet | ohne Schweizer Bewilligung | keine Schweizer Bewilligung; gemeldete Bewilligung Tobique (Kanada) ohne Wirkung in der Schweiz (Art. 4 BGS) | k. A. |
| IviBet | ohne Schweizer Bewilligung | keine Schweizer Bewilligung; in der Schweiz nicht an das Sperrregister angeschlossen | k. A. |
| Bettilt | ohne Schweizer Bewilligung | keine Schweizer Bewilligung; in der Schweiz nicht an das Sperrregister angeschlossen | k. A. |
| FortuneJack | ohne Schweizer Bewilligung | keine Schweizer Bewilligung; in der Schweiz nicht an das Sperrregister angeschlossen | k. A. |
| Betclic | ohne Schweizer Bewilligung | keine Schweizer Bewilligung; in der Schweiz nicht an das Sperrregister angeschlossen | k. A. |
Die Tabelle zeigt eine Spreizung, die man selten so klar sieht: zwei Anbietern mit vollständiger Bewilligung und dokumentierten Limiten stehen acht gegenüber, über deren Konditionen sich hier nichts Sicheres sagen lässt. Das ist nicht Zufall und nicht Zurückhaltung. Über einen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung lässt sich in der Schweiz wenig prüfen, und wer ihm Geld anvertraut, tut das auf Grundlage seiner eigenen Bedingungen — nicht auf Grundlage einer Aufsicht.
Kriterien, nach denen eingeordnet wird
Vier Fragen entscheiden darüber, was ein Anbieter einem Schweizer Wettenden wert ist. Die Reihenfolge ist bewusst: die Bewilligung kommt zuerst, weil sie alles andere bedingt.
Darf der Anbieter überhaupt, und wo
Ein Anbieter mit Schweizer Bewilligung untersteht der Gespa-Aufsicht, führt ein Konto mit geprüfter Identität und ist an das Sperrregister angeschlossen. Ein Anbieter ohne Bewilligung ist keines davon. Das ist der Ausgangspunkt jeder Einordnung und nicht eine von mehreren gleichwertigen Eigenschaften.
Was der Einsatzrahmen zulässt
Der Mindesteinsatz entscheidet darüber, ob eine asiatische Linie mit kleinen Beträgen spielbar ist. Bei Sporttip liegt er bei CHF 1, bei Jouez Sport online bei CHF 2. Wer kleine Summen auf gespreizte Linien verteilt, merkt den Unterschied. Der Höchsteinsatz entscheidet über das Gegenteil: bei Sporttip CHF 1’000 für Einzel- und Kombiwetten, bei Jouez Sport CHF 500. Wer über diesen Beträgen arbeiten will, findet in der Schweiz keine Tür — das ist die geschlossene Liste in ihrer praktischen Form.
Wie die Auszahlung läuft
Zwei kostenlose Auszahlungen pro Jahr bei Swisslos, danach möglicherweise 3 % Kommission, 5 bis 10 Arbeitstage Überweisungsdauer, Gewinne über CHF 1’000 innert 3 Arbeitstagen. Bei Jouez Sport lassen sich Wettscheine mit einem Gewinn oder einer Einsatz-Rückerstattung bis CHF 200 in jeder Verkaufsstelle einlösen; bei genügend Bargeld darf eine Verkaufsstelle bis höchstens CHF 2’000 auszahlen. Die eine Auszahlung läuft über die Bank, die andere über die Theke. Wer regelmässig kleinere Beträge gewinnt, hat an der Theke den kürzeren Weg; wer grössere Summen bewegt, braucht ohnehin das Konto.
Was der Anbieter zusätzlich gibt — und was es kostet
Der Sporttip-Kombiboost gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen; Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage; Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost.
Vier Voraussagen mit je mindestens 1.50 sind keine Kleinigkeit, und sie sind der eigentliche Preis der Erhöhung: wer den Boost will, muss sein Ticket aufblähen. Der Verzicht auf den Cash-Out ist der zweite Preis. Ein Boost, der bei einem Cash-Out verfällt, belohnt das Durchhalten — was gut ist, wenn man richtig liegt, und teuer, wenn nicht.
Asiatische Wetten bei den Schweizer Veranstaltern
Bei Sporttip und Jouez Sport konzentriert sich das Angebot auf Fussball und eine Handvoll weiterer Sportarten, mit Handicaps und Torsummen als Kern. Beide Häuser arbeiten mit glatten und mit Viertellinien; die Zerlegung des Einsatzes ist Teil der Konstruktion, nicht eine Sonderbehandlung.
Der Reiz der beiden Häuser
Der eine Punkt, an dem die beiden Veranstalter gegenüber jedem ausländischen Anbieter gewinnen, lässt sich in einem Satz sagen: eine Auszahlung ist einklagbar. Bei Sporttip-Gewinnen, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen sie zugunsten des Zwecks der Swisslos; eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben. Das ist eine Frist, und Fristen sind unangenehm. Aber sie steht in einem Reglement, das einer Aufsicht unterliegt, und dahinter steht ein Schweizer Rechtsweg. Bei einem Anbieter ohne Bewilligung gibt es weder das eine noch das andere.
Der zweite Punkt ist die Verlässlichkeit der Regeln selbst. Bei Sporttip werden voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung nur über die «Bet-Builder-Funktion» kombiniert; nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Diese Regel schützt den Anbieter. Sie schützt aber auch vor der Versuchung, eine Kombination aus eng verwandten Voraussagen zu bauen, die wie Diversifikation aussieht und keine ist — und genau das ist bei asiatischen Linien auf dasselbe Spiel ein naheliegender Fehler.
Wo die beiden Häuser Grenzen haben
Der Wohnsitz entscheidet, welches Haus infrage kommt. Das ist die härteste Grenze, und sie lässt sich nicht verhandeln. Wer im Vertragsgebiet von Swisslos wohnt, findet Jouez Sport verschlossen; wer in einem Westschweizer Kanton wohnt, findet Sporttip verschlossen.
Dazu kommen die Limiten: CHF 1’000 Höchsteinsatz bei Sporttip, CHF 500 bei Jouez Sport für Einzel- und Kombiwetten. Wer mit grösseren Beträgen auf ein asiatisches Handicap möchte, stösst an eine Wand, die keine Kulanz kennt. Und die geringe Zahl der Märkte: Corner- und Kartenmärkte, Esport-Sektionen, exotische Kombinationen — das alles fehlt nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil es auf der Liste nicht steht.
Wer trotzdem in diesen Grenzen arbeitet, findet ein System, das ihm bei jeder Frage eine Antwort gibt. Wer die Grenzen nicht akzeptiert, muss wissen, was er dafür aufgibt.
Boomerang Bet: erreichbar, aber ohne Schweizer Bewilligung
Boomerang Bet gehört zu den Anbietern, die Schweizende im Netz antreffen und die in der Schweiz keine Bewilligung besitzen. Nur Swisslos und die Loterie Romande dürfen hier Sportwetten veranstalten. Eine Bewilligung, die der Anbieter nach eigener Darstellung führt, hat in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS).
Was das konkret bedeutet: keine Anbindung an das Schweizer Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg. Die Domain kann auf der Sperrliste der Gespa landen und dann von Schweizer Telekommunikationsanbietern per DNS blockiert werden. Ob Sweizer Kunden dort asiatische Linien vorfinden, welche Limiten dort gelten und wie dort ausgezahlt wird, lässt sich hier nicht sagen — das steht in den Bedingungen des Anbieters, und die ändern sich ohne Vorwarnung.
Wer sich heute für Boomerang Bet interessiert, sollte vor jeder Einzahlung zwei Dinge in den eigenen Bedingungen nachsehen: ob ein Handicap-Markt mit Viertellinien überhaupt geführt wird und welche Regel für abgesagte Spiele gilt. Beides entscheidet bei asiatischen Wetten mehr als die Quote. Fehlt eine klare Regel zur Rückzahlung, ist die Lücke die Antwort.
BDMBet: im Ausland zu Hause, in der Schweiz ohne Bewilligung
BDMBet ist ein weiterer Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Damit gilt hier dasselbe Grundmuster: keine Schweizer Aufsicht, kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, und die Domain kann auf der Sperrliste erscheinen.
Die Unterscheidung zwischen solchen Anbietern liegt in Details, die man in ihren eigenen Bedingungen findet — nicht in dem, was hier bestätigt werden kann. Wer prüfen will, ob BDMBet für ein asiatisches Handicap taugt, sollte nach den Auszahlungsfristen, der Regel für Viertellinien und der Behandlung abgesagter oder verschobener Partien schauen. Die letzte dieser Fragen ist bei asiatischen Wetten besonders wichtig, weil eine annullierte Partie den Einsatz vollständig zurückbringen sollte und nicht in einer halben Auszahlung enden darf.
Ohne Schweizer Bewilligung bleibt jede Antwort, die man dort findet, eine Aussage des Anbieters über sich selbst. Das ist nicht dasselbe wie eine überprüfte Bedingung.
22Bet: grosses Programm, keine Zulassung hier
22Bet ist einer der international bekannteren Namen in dieser Gruppe und gehört zu den Anbietern, die in der Schweiz keine Bewilligung besitzen. Die Domain kann über die Sperrliste der Gespa blockiert werden, und das Domain-Hopping sorgt dafür, dass eine blockierte Adresse schnell durch eine neue ersetzt wird.
Für Schweizer Wettende heisst das: der Anbieter ist erreichbar, aber nicht geschützt, und die eiserne Regel, die hier gilt, bleibt die Bewilligung. Zu den Marktlimiten, zu asiatischen Linien und zu Auszahlungsfristen lässt sich hier nichts Sicheres sagen — diese Angaben stehen in den Bedingungen des Anbieters und sind von hier aus nicht überprüfbar.
Wer sich dennoch für 22Bet interessiert, sollte die Frage nach der Bewilligung nicht überspringen. Sie ist nicht die Formalie, für die sie gehalten wird.
X3Bet: eine gemeldete Bewilligung, die hier nichts gilt
X3Bet gehört zu den Anbietern ohne Schweizer Bewilligung. In dieser Gruppe ist es der einzige, für den Dritte eine Bewilligung nennen: Tobique in Kanada. Diese Bewilligung hat in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). Wer glaubt, dass eine irgendwo erteilte Bewilligung überall trage, irrt genau an diesem Punkt.
Ein kanadisches Papier ändert nichts daran, dass kein Anschluss an das Schweizer Sperrregister besteht und dass kein Schweizer Rechtsweg offensteht, wenn eine Auszahlung ausbleibt. Es ändert auch nichts an der Möglichkeit, dass die Domain auf der Sperrliste landet.
Was X3Bet an asiatischen Linien führt, welche Limiten gelten und wie schnell ausgezahlt wird, lässt sich hier nicht sagen. Wer das prüfen will, muss in die eigenen Bedingungen des Anbieters sehen — und bei einer Bewilligung, deren Aufsicht auf einem anderen Kontinent sitzt, sollte man beim Lesen besonders genau sein.
IviBet: ohne Bewilligung, mit den üblichen Folgen
IviBet ist ein weiterer Anbieter ohne Schweizer Bewilligung, und für solche Anbieter gilt hier eine einheitliche Einordnung: kein Schweizer Schutz, keine Anbindung an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, und die Domain kann durch die Sperrliste blockiert werden.
Was IviBet an asiatischen Wetten führt, welche Limiten es setzt und wie es auszahlt, ist von hier aus nicht zu bestätigen. Diese Punkte stehen in den Bedingungen des Anbieters. Wer sie prüft, sollte besonders auf die Regel für Viertellinien und auf die Behandlung von Live-Wetten achten, deren Ausgang bereits eingetreten ist: dort entscheidet sich, ob eine Wette fair abgerechnet wird.
Die Bewilligungsfrage bleibt der Angelpunkt. Ein attraktives Wettprogramm ist kein Ersatz für einen Rechtsweg.
Bettilt: eine Adresse, die sich ändern kann
Bettilt gehört zu den Anbietern ohne Schweizer Bewilligung, und damit zur Gruppe, die von der Sperrliste erfasst werden kann. Die Blockierung läuft über das DNS der Schweizer Telekommunikationsanbieter, und blockierte Domains werden nach Angaben der Aufsicht innert Stunden ersetzt. Wer sich auf eine Adresse verlässt, verlässt sich auf etwas Bewegliches.
Zum Angebot an asiatischen Linien, zu Limiten und zu Auszahlungen lässt sich hier nichts bestätigen. Diese Angaben finden sich in den Bedingungen des Anbieters, und wer sie liest, sollte dieselben Fragen stellen wie überall: Was gilt bei einer abgesagten Partie? Wird eine Viertellinie als zwei Linien abgerechnet? Kommt der Einsatz zurück, wenn der Endstand auf einer ganzen Linie landet?
Ein nicht bewilligter Anbieter kann alle diese Fragen sauber beantworten. Ob er es tut, ist allein seine Sache.
FortuneJack: nicht bewilligt, keinen Schweizer Schutz
FortuneJack ist ein weiterer Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Die Folgen sind die, die für diese Gruppe gelten: keine Schweizer Aufsicht, kein Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, Sperrliste möglich.
Über asiatische Linien, Limiten und Auszahlungszeiten bei FortuneJack lässt sich hier nichts sagen. Wer sich informieren will, liest die Bedingungen des Anbieters, und die Bewilligungsfrage bleibt davon unberührt: FortuneJack besitzt keine Schweizer Bewilligung.
Wer eine asiatische Wette auf ein Fussballspiel setzt, möchte wissen, was passiert, wenn das Spiel abgesagt wird. Bei einem Anbieter ohne Schweizer Aufsicht hängt diese Antwort allein von seinem Reglement ab. Das ist nicht per se schlecht. Es ist nur ungeschützt.
Betclic: kein Schweizer Papier, gleichwohl bekannt
Betclic ist ein bekannter Name und dennoch in der Schweiz ohne Bewilligung. Damit gilt: keine Schweizer Aufsicht, keine Anbindung an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, und die Domain kann über die Sperrliste blockiert werden.
Zu asiatischen Linien, Limiten und Auszahlungen bei Betclic lässt sich hier nichts Bestätigtes sagen. Wer sich dafür interessiert, muss in die eigenen Bedingungen des Anbieters sehen.
Der Name macht es leicht, die Bewilligungsfrage zu übersehen. Genau das ist der Fehler, den die Liste nicht verzeiht: die Bewilligung ist nicht ein Detail neben dem Wettprogramm, sondern die Bedingung, unter der alles andere überhaupt bewertet werden kann.
Was ein asiatisches Handicap im Durchschnitt kostet
Wer eine Viertellinie spielt, zahlt die Marge zweimal. Nicht doppelt, aber zweimal — denn der Einsatz liegt auf zwei Linien desselben Marktes, und jede der beiden trägt denselben Anteil des Veranstalters.
Rechnen wir es an dem illustrativen Zwei-Weg-Markt mit Quoten von 1.90 und 1.90 durch, der schon oben als Beispiel diente. Die Auszahlungsquote beträgt 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte, und weil beide Kehrwerte 0.5263 betragen, liegt sie bei rund 95,0 %. Der Anteil des Veranstalters liegt damit bei rund 5 % des Umsatzes auf diesem Markt. Wer einen Einsatz von CHF 100 auf eine Viertellinie dieses Marktes legt, hat CHF 50 auf der einen und CHF 50 auf der anderen Linie stehen. Der erwartete Abzug aus beiden Hälften zusammen beträgt rund CHF 5 — derselbe Betrag, den eine einzelne Wette über CHF 100 auf denselben Markt kosten würde. Die Zerlegung erhöht die Kosten nicht, sie verschiebt nur die Verteilung des Ergebnisses.
Das ist die eine Zahl, die man aus diesem Abschnitt mitnehmen kann, und sie gilt für dieses Beispiel, nicht für jeden Markt. Die Marge liegt bei symmetrischen Quoten zwischen etwa 4 und 6 %, und bei Quoten, die einseitig gestellt werden, darüber. Auf einem schlecht bewerteten Markt kostet derselbe Umsatz entsprechend mehr, und die Zerlegung ist dann nicht der Hebel, an dem man ansetzt.
Verlustlimite rechnen nicht in Tickets
Die Verlustlimite, die man bei Swisslos vor der ersten Teilnahme setzen muss, gilt über alle Wetten hinweg. Dass eine Viertellinie aus zwei Linien besteht, ändert daran nichts: die Limite sieht einen Einsatz, nicht zwei. Ein Anbieter könnte es auch nicht anders machen, ohne die Limite zu umgehen.
Genau deshalb ist die Limite das wirksamste Werkzeug, das einem Spielenden zur Verfügung steht. Sie steht unabhängig davon, wie viele Linien ein einzelnes Ticket enthält.
Ein letzter Blick auf das Rechnen
Wer eine asiatische Wette genau verstehen will, kommt um eine kleine Rechenübung nicht herum. Sie kostet fünf Minuten und ersetzt jede Erklärung: nimm eine Linie, nimm einen Endstand, spiele die vier Fälle durch.
Die vier Fälle — voller Gewinn, halber Gewinn, halber Verlust, voller Verlust — sind die ganze Wettart. Alles andere ist Verwaltung: die Rundung auf 5 Rappen, die Fristen für die Geltendmachung, die zweite kostenlose Auszahlung im Jahr.
Und die Konsequenz aus alledem: wer asiatische Handicaps spielen will, wählt in der Schweiz nicht zwischen Anbietern, sondern zwischen einem geschützten Rahmen und einem ungeschützten. Beides hat einen Preis. Nur eines davon hat auch einen Rechtsweg.
Häufige Fragen zu asiatischen Wetten
Was sind asiatische Wetten?
Asiatische Wetten sind Wetten, bei denen eine Vorgabe in Toren oder eine Gesamttorzahl als Linie gesetzt wird und der Einsatz je nach Endstand voll gewinnt, voll verliert, geteilt wird oder zurückkommt. Der Endstand wird mit der Linie verglichen; liegt er genau darauf oder zwischen zwei Linien, greift die Rückzahlung oder die Teilung.
Was bedeutet eine asiatische Wette bei Torwetten?
Bei Torwetten bedeutet es, dass die Vorgabe auf die Torzahl einer Mannschaft oder auf die Gesamttore beider Teams addiert wird. Das Ergebnis wird mit der Linie verglichen. Liegt die Linie zwischen zwei Zahlen, wird der Einsatz hälftig auf beide aufgeteilt, und das Resultat kann ein halber Gewinn oder ein halber Verlust sein.
Wie unterscheiden sich asiatische Torwetten von der klassischen Über-Unter-Wette?
Eine klassische Über-Unter-Wette kennt auf einem Markt zwei Ergebnisse: über oder unter der Torzahl, ohne Rückzahlung. Eine asiatische Torwette kennt zusätzlich die Rückzahlung des Einsatzes bei einem Endstand genau auf der Linie und die Teilung des Einsatzes bei Linien zwischen zwei Zahlen. Sie kann damit vier Ausgänge haben statt zwei.
Wie wird der Spielstand bei Live-Wetten mit Handicap gewertet?
Bei Sporttip zählt bei Livewetten die reguläre Spielzeit, also die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. In spielentscheidenden Situationen kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten.
Welche Anbieter dürfen solche Wetten in der Schweiz anbieten?
In der Schweiz dürfen nur Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport Sportwetten veranstalten; beide besitzen eine Veranstalter- und eine Spielbewilligung für ein Grossspiel unter Aufsicht der Gespa. Swisslos bedient ihr Vertragsgebiet mit den Deutschschweizer Kantonen, dem Tessin und Liechtenstein, die Loterie Romande die sechs Westschweizer Kantone.
Welche Rolle spielen Verlustlimiten, wenn der Einsatz auf mehrere Handicaps aufgeteilt wird?
Verlustlimiten gelten über alle Wetten hinweg und richten sich nach dem Einsatz eines Tickets, nicht nach der Zahl der Linien darin. Vor der ersten Teilnahme an Sporttip sind Limiten für 1, 7 und 30 Tage zu setzen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Eine Senkung wirkt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden.
Wettarten – handicapwettench
Inhalt erstellt vom Team «handicapwettench»
